Ja, ich gestehe es. Ich bin ein Fan von Elektro-Fahrzeugen. Hier sehe ich die Zukunft. Beim aktuellen Stand der Technik allerdings, sehe ich für gewissen Einsatzgebiete noch schwarz. Zum Beispiel beim Thema Camping. Solange es keine Transporter-Basis mit 500 Km und mehr Reichweite gibt, ist noch viel Luft nach oben. Nissan sieht das offensichtlich etwas optimistischer und präsentiert voller Frohgemut das Nissan e-NV200 Winter Camper Concept – einen rein elektrischen Camper, der dann auch noch speziell für den Wintereinsatz geeignet sein soll.

Nissan e-NV200 Winter Camper Concept, Nissan e-NV200 Winter Camper Concept: Seine Zeit wird kommen

Die Basis bildet der bekannte e-NV200, der aktuell mit einer 40kWh-Batterie daherkommt und laut Nissan im besten Falle eine Reichweite von bis zu 280 km hat. Normalerweise sinkt die Reichweite bei Minusgraden allerdings ein ordentliches Stückchen. Da sich das Konzept-Fahrzeug darüber hinaus auch abseits der Straße wohlfühlen soll (u.a. dank groben Stollenreifen), dürfte speziell hier die Reichweite nochmals sinken. Hinzu kommt: Bin ich erstmal im Gemüse unterwegs und dann geht die Batterie zur Neige, hilft mir nicht einmal der altbekannte Diesel-Kanister und der pfeifende Weg zur nächsten Tankstelle – wo auch immer die sein mag. Aber: Wer einen Dieselgenerator dabei hat oder an einem sonnigen Tag lange genug wartet (Solarzellen auf dem Dach sei Dank), kann auch irgendwann wieder zurück zur Straße kommen.

Mein Fazit: Elektro-Camper werden kommen und der NV200 (Diesel) als Basis ist durchaus eine Überlegung wert, aber solch eine Studie wie die hier gezeigte ist einfach noch viel zu früh.

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Über den Autor

Jan
Erster am Lagerfeuer

Moin, ich bin Jan. Schon in der Uni-Zeit - Ende der 90er - habe ich von einem Wohnmobil geträumt. Damals habe ich mir erste Zeitschriften und Bücher angeschafft und mir vorgestellt, dass ich zusammen mit meiner besseren Hälfte durch die Lande reise. Doch die ersten Jahre mussten diverse VW Passat Variant als Reisemobil herhalten. Erst rund 20 Jahre später hat sich mein Traum erfüllt - und das gleich in doppelter Hinsicht. Denn nicht nur sind wir inzwischen mit der ganzen Familie in einem Eura Mobil-Camper (Freestyle von 2005) unterwegs. Auch das Schreiben hier bei den CampingBuddies macht extrem viel Freunde und bringt mich meinem Hobby noch näher. Unser letzter Trip führte und über Italien mit der Fähre nach Griechenland und dann einmal kreuz und quer über die Peloponnes.

2 Responses

  1. Avatar
    Henry Auffahrt

    Sehr interessante Studie! Ich sehe auch einige Vorteile bei einem Elektro Camper. 1) Du hast eine leise Standheizung 😉 wenn es mal Heiß ist. Gleiches gilt für die Klima im Sommer. Das ist bei Verbrennern ein Problem. Standheizung ist eine gute Lösung, wenn auch etwas laut für die Leute draußen. Aber Klima geht nur bei gestartetem Motor!
    Und du hast bei einen Camper meist auch mehr Platz auf dem Dach für z.B. Solarpanels, als könntest du sogar deinen eigenen Strom produzieren. Wenn die Panels immer leistungsstärker werden eine echte Überlegung.

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    • Jan
      Jan

      Moin Henry, die Frage ist nur, warum muss der Camper einen elektrischen Antrieb haben? Solarpanele haben eh fast alle Camper auf dem Dach und dicke Akkus für die Stromversorgung des Aufbaues auch. Spannend ist auch, dass nun gerade ein Elektrocamper in winterlicher Umgebung vorgestellt wird, wo hier die Reichweite der Akkus etwas geringer ist und auch die Solarpanele längst nicht so viel Sonne abkriegen, wie im Sommer.

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