Fiat „New Ducato“: Neuer Ducato für 2021 mit viel neuer Technik

Man mag es kam glauben, doch aufgrund des massiven Booms in der Campingbranche ist der Fiat Ducato als beliebtestes Basisfahrzeug für Camper im Moment das meistverkaufte Auto in Deutschland (bei Privatkunden). Damit das möglichst so bleibt und die Konkurrenz Fiat nicht doch noch den Rang abläuft, spendieren die Italiener ihrem Transporter nun ein technisches Facelift.

Die wohl sichtbarsten Veränderungen beim 2021er Modell finden im Cockpit statt. Hier kommen nun volldigitale Instrumente zum Einsatz, es gibt einen bis zu zehn Zoll großen Bildschirm und die drahtlose Einbindung von Apple Carplay und Android Auto sind auch möglich. Da viele von euch sicherlich auch Google-Maps für die Navigation nutzen ist die nun mögliche Nutzung von TomTom-3D-Karten wahrscheinlich nicht so rasend interessant.

Optisch unterscheidet sich der neue Ducato zudem durch sein Lenkrad im PKW-Style, den neuen Schalthebel, andere Türverkleidungen und neue Sitze. Ebenfalls neu ist die „Eat and Work“-Option, bei der sich aus der Rückenlehne des mittleren Sitzes eine „Armlehne“ mit Tisch und Becherhalter herausklappen lässt. Für Wohnmobile mit Durchgang nach hinten ist das natürlich weniger sinnvoll.

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Auf der Technik-Seite feuert Fiat beim neuen Ducato ein echtes Feuerwerk ab. Ob man alle neuen Systeme nun wirklich braucht, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Neu sind die Keyless-Option (Öffnen und Starten mit dem Schlüssel in der Tasche), eine Ladeschale zum induktiven Handyladen, neue USB-Steckdosen, ein Innenspiegel, der mittels Kamera auch während der Fahrt den Blick nach hinten ermöglicht, einen Seitenwind-Assistent, eine Anhänger-Stabilitätskontrolle und einen Park Assistenten zum automatischen Einparken (nun ja …). Fürs autonome Fahren auf Level 2 sollen jede Menge weitere Assistenzsysteme sorgen, die automatisch abbremsen (auch Gefahrenbremsungen), Verkehrsschilder erkennen und und und …

Campervans bei den CampingBuddies

Motorenseitig kommen neue Multijet3-Turbodiesel mit nun 2.184 ccm Hubraum zum Einsatz, die in den Leistungsstufen 120, 140, 160 und 180 PS zu haben sind. Geschaltet wird mittels einer überarbeiteten, manuellen Sechsgang-Box, die Varianten mit 140, 160 und 180 PS können auch mit der 9-Gang-Automatik bestellt werden. Die Euro 6d Temp-Abgasnorm erfüllen alle Kombinationen.

Optisch erkennt ihr den auf den Stand der Zeit gebrachten „Duc“ am neuen Kühlergrill mit größeren Logo und zwei Chromleisten. In einigen Ländern wird es wohl auch Voll-LED-Scheinwerfer geben.

Zu Preisen und einem konkreten Marktstart äußerte sich Fiat bislang nicht.

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