Wie macht man das, wenn man mit einer fünfköpfigen Familie die Welt erkunden und immer ganz dich dran sein will? Ganz dicht dran an Leuten, der Natur und den Abenteuern, die einem die Welt so bietet? Die CampingBuddies Tobias (42) und Sylvie (40) und ihre Jungs Elias (15), Jacob (12) und Jonas (9) haben diese Frag für sich mit einem Weltreise-Mobil auf MAN-LKW-Basis beantwortet.

Wir sind auf Instagram über ihren Channel „T-High-5-worldexplorers“ gestolpert und haben uns von ihren Bildern fesseln lassen. Kurzerhand haben wir die Familie angeschrieben und sie gebeten, uns doch etwas mehr von sich und ihren Reisen zu erzählen. Glücklicherweise haben sie eingewilligt und geben uns und euch im Folgenden einen kleinen Einblick hinter die wundervolle Bilderwelt auf Instagram. Viel Spaß dabei.

 

Hallo liebe Camping Buddies, wir sind eine fünfköpfige Familie aus Bayern, und wir sind schon als Paar gerne und viel gereist – einerseits berufsbedingt, andererseits aus purer Leidenschaft und Neugierde.

, Mitten drin, statt nur dabei: Zu fünft unterwegs im XL-MAN-Camper

Genauso haben wir es dann weitergemacht, als die Kinder gekommen sind, jedoch etwas familienfreundlicher und „gewöhnlicher“. Wir waren mit den Kids auf der ganzen Welt unterwegs, hier allerdings meistens in Hotelanlagen, und außerdem waren wir viele Wochen pro Jahr auf einem Boot in Europa unterwegs. Das „Boot fahren“ war dann auch mit der der Grund warum wir mit dem „Land fahren“ geliebäugelt haben. Man ist noch unabhängiger, kann nahezu überall hinfahren, wo es einem besonders gefällt und solange bleiben wie man will.

Der eigentliche Grund, warum wir uns für diese Reisevariante entscheiden haben, war aber, dass wir unseren Kindern die „echte Welt“ zeigen wollten. Wir wollten, dass sie sehen, wie sie wirklich ist – die Kultur, die Menschen, die Religionen, das Essen. Natürlich waren die Kinder bereits reiseerfahren, aber in Hotelanlagen bekommt man immer nur die Touristenvariante mit, und wir wollten nicht, dass ihre Reiseerinnerungen mit Hotelstränden oder Hotelanlagen verbunden sind, sondern mit echten Erlebnissen, Abenteuern und Begegnungen. Für uns war der ideale Reisebeginn vor vier Jahren. Der Kleinste war gerade alte genug, dass er sich an alles erinnern kann, der Größte noch klein genug, dass er noch einige Jahre dabei sein kann/will.

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Da wir aber, nach einigen Vorüberlegungen, wohl nicht die „klassischen“ WOMO-Camper sind, war schnell klar, dass wir ein anderes Fahrzeug brauchen. Wir wollten zwar einen gewissen Grad an „Luxus“ (beziehend auf die Größe, die Sanitären Anlagen, die Küche und unsere Schlaf- und Aufenthaltsmöglichkeiten). Gleichzeitig sollte uns unser Mobil aber auch um die ganze Welt tragen, egal bei welcher Witterung, Steigung, Untergrund oder bei welcher Temperatur auch immer.

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Wir haben viel angeschaut & viel recherchiert, haben uns für die Planung viel Zeit genommen und letztendlich einen MAN TGS gekauft und dann die Kabine von der Firma KrugXP aufbauen lassen.

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Hier ein paar technische Daten: Wir haben einen 800 Liter-Frischwasser (verteilt auf zwei Tanks), 350 Liter Grauwasser, 230 Liter Schwarzwasser, 580 Liter Diesel, 1.200 Watt Solar, zwei 720Ah LiFePo Akkus,  drei 5 kW Wechselrichter, ein Internationales Ladegerät, zwei Dieselwasserheizungen und Wärmeaustauscher zur Heizung/Wassererwärmung während der Fahrt.

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Unsere erste Reise war ein Kurztrip nach Österreich. Und was soll ich sagen: Nie werden wir die erste Nacht im eigenen Mobil vergessen. Es war ein Traum.

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Unsere erste richtige Reise ging dann kreuz und quer durch Europa. Wir wollten erst einmal alles am Fahrzeug testen, Abläufe durchspielen und schauen, wie wir mit Lebensmitteln, Tank-, Benzin- und Wasservorräten klarkommen. Außerdem kann natürlich nur die Praxis zeigen, wie lange man tatsächlich autark ist und wie man sich die Zeit vertreiben kann, wenn es mal einige Tage am Stück regnet. Zunächst waren wir in Deutschland unterwegs, dann ging’s weiter nach Frankreich (u.a. auch mitten durch Paris, was ein Abenteuer für sich war), sogar über die Rennstrecke in LeMans sind wir gefahren. Danach ging‘s wieder zurück nach Deutschland. Hier haben wir alles neu gepackt und sind wieder aufgebrochen. Es ging über Österreich und Südtirol bis ganz in den Süden Italiens, von wo aus wir mit der Fähre nach Albanien übergesetzt sind.  Es folgten Montenegro und Kroatien. Im Anschluss kehrten wir erst einmal nach Bayern zurück. Im Winter waren wir dann zwei Wochen im tiefsten Schnee in der Schweiz – ein absolutes Kontrastprogramm zum heißen Sommerurlaub. Aber es war unglaublich schön!

Dann ging unsere große Dame auf die Fähre Richtung Afrika – genauer gesagt nach Namibia. In Namibia haben wir das „ganze“ Land von oben nach unten und links nach rechts befahren und bestaunt. Normalerweise wäre es dieses Jahr weiter nach Sambia und Mosambik gegangen. Ende des Jahres weiter nach Südafrika und dann wieder weiter nach Europa. Dieser Plan hängt momentan in der Schwebe, aber wir hoffen, dass wir im Sommer erstmal wieder nach Namibia reisen können. Hier entscheidet sich dann alles weitere.

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Bis hierhin: Abenteuer haben wir schon jetzt jede Menge erlebt. Seien es die Affen, die uns das Frühstück geklaut haben, Hyänen, denen die Flipflops der Jungs geschmeckt haben, Elefanten, die an unserem Fahrzeug vorbeiziehen, Aufwachen mit einer Oryxherde vorm Fenster, die Durchquerung eines Gebirgsflusses, dessen Strömung uns doch tatsächlich ein paar Meter mitgerissen hat, oder oder oder… Die Liste unserer unvergleichlichen Momente, die wir bisher erlebt haben, ließe sich nahezu unendlich weiterführen. Richtig gefährlich war es dabei Gott sei Dank noch nie.

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Schulbedingt sind wir leider immer nur in den Ferien unterwegs. Weitermachen wollen wir mit unseren Reisen aber noch viele Jahre, denn noch werden sie keinem in der Familie langweilig. Im Gegenteil. Unser Großer spielt schon mit dem Gedanken, in ein paar Jahren, wenn er groß genug ist, mit einem eigenen Fahrzeug unsere Touren zu begleiten.

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Bei der Wahl der zukünftigen Reiseziele werden wir uns langfristig wieder mehr auf Europa konzentrieren (mit Abstechern nach Marokko, Tunesien, Georgien). Angesichts der aktuell doch sehr langen An- und Abreisen scheint uns das schlicht etwas „einfacher“. Allerdings steht auch Island noch immer auf unserer To-Do-Liste.

P.S. Falls sich jemand fragt, wie wir das mit den Etappen-Reisen in Afrika machen: Wir haben unsere große Damen in Afrika „untergestellt“, fliegen zu den Abenteuer-Urlauben nach Afrika, reisen durchs Land und fliegen am Ende der Schulferien zurück. Urlaube in Europa bestreiten wir natürlich auf eigener Achse. Ach ja: Wenn ihr uns auf unseren Reisen begleiten wollt, dann folgt uns doch gerne auf unserem Insta-Kanal www.instagram.com/t_high_5/. Wir würden uns freuen.

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