Buddies stellen sich vor: Laura, Jan und ihr selbst ausgebauter VW T5-Campervan

Hi, wir sind Jan (23 Jahre alt ursprünglich aus Würzburg) und Laura (25 Jahre alt aus Homberg/Efze, einer kleinen Stadt in Hessen). Wir sind Studenten, Jan studiert Maschinenbau und ich kann es kaum erwarten, später einmal Grundschulkinder zu unterrichten. Für das Studium haben wir gern einige Kilometer auf uns genommen, um gemeinsam in Flensburg an Meer zu leben.

Seit ich denken kann haben mich meine Eltern in diversen Wohnwagen und Wohnmobilen in ganz Europa mit zum Campen genommen. Als ich irgendwann alte Dias von Mama und Papas altem T1 angeschaut habe war mir klar, dass ich später auch unbedingt einen Bus haben möchte, um mit dem zu reisen.

Wir sind beide sehr naturverbunden und waren vorher mit unserem alten Wohnwagen unterwegs, davor haben wir auch ein paar Mal gezeltet. Hin und wieder machten wir auch mal einen Urlaub in einer Ferienwohnung oder im Hotel, aber das kam wirklich sehr selten vor.

Inzwischen sind wir sind mit Buddy, unserem VW T5 Transporter, unterwegs. Leider ohne Hochdach oder langem Radstand, dafür mit coolem Dachträger, auf dem auch einiges unserer Wassersportausrüstung Platz findet.

Mit dem Bus sind wir ungebunden, spontan und unmittelbar in der Natur. Als Studenten kann so auch gut Geld gespart werden. Außerdem lebt man beim Reisen mit dem Bus minimalistisch und legt das Handy, das einen sonst von morgens bis abends begleitet, zur Seite. Man realisiert, dass alltägliche Dinge wie das Duschen nicht selbstverständlich sind und lernt Kleinigkeiten zu schätzen. Außerdem lieben wir den sich abwechselnden Blick bei Aufwachen.

Weitere VW-Camper-Buddies

Als wir unseren Bus im August 2018 abholten, sah er allerdings alles andere als gemütlich aus. Unser T5 war ausgestattet mit einer Handwerkerausrüstung. Der erste Schritt in Richtung Camper war eine Isolierung mit Styrodurplatten in verschiedenen Stärken aus dem Baumarkt. Anschließend folgte die Innenraumverkleidung. Wir wünschten uns ein besonders farbenfrohes Design und haben uns darum gegen eine Verkleidung aus Holzlatten und für das Bespannen der Plastikverkleidungen mit bunten Stoffen entschieden. Für den Fußboden nutzen wir PVC in Holzoptik, um Gewicht zu sparen.

Als nächstes kamen die Holzarbeiten dran. Hier starteten wir mit unserem 190 x 120 cm Bettgestell aus Latten, die von zahlreichen Schrauben und Winkeln zusammengehalten werden. Wir entschieden und gegen eine Platte und für den Lattenrost, damit die Luft besser zirkulieren kann, um Schimmel zu vermeiden.

Mit dem Absenden stimmst du unserer Datenschutzerklärung (www.campingbuddies.de/datenschutzerklaerung/) zu. Außerdem versprechen wir hoch und heilig, dass wir dich nicht zuspammen werden 🙂

Unseren großen Kleiderschrank, sowie den Schrank hinter dem Fahrersitz haben wir aus Multiplex Platten gebaut. Um die perfekten Maße zu nehmen, haben wir und vorher Pappen als Schablonen angefertigt, die wir an die Form des Busses angepasst haben. Bei den restlichen Schranktüren entschieden wir uns für Holzlatten, die wir aneinander geleimt haben – für eine rustikale Optik. Die Farbwahl fiel auf helle Schränke mit braunen Türen und weißen Porzellanknäufen. Falls ihr euch fragt, ob wir auch einen Tisch ausklappen können – ja, das können wir. An der Klappe des kleinen Schranks haben wir ein herausnehmbares Tischbein montiert. Eine Spüle, sowie eine fest montierte Kochfläche haben wir allerdings nicht. Zum Kochen bauen wir entweder unseren Campingtisch auf, oder wir klappen bei geöffneter Heckklappe die Holzplatte, die mit Scharnieren am Bettende befestigt ist, aus. So können wir diese als Theke nutzen.

Gereist werden soll jetzt erstmal ganz viel nach Dänemark – schließlich wohnen wir schon an der deutsch-dänischen Grenze! Sankt-Peter-Ording ist aber auch ein Ausflugsziel an der Nordsee, wo es uns regelmäßig für 1-2 Tage hinzieht!

Aber auch den Rest Deutschlands, sowie Teile Österreichs, Frankreichs, Italiens und Sloweniens haben wir mit Buddy seit 2018 schon bereist. Im Sommer sind wir ca. 2 Monate in den Semesterferien unterwegs.

Mit an Board sind dabei eigentlich immer:

  • Ein Ein-Flammen-Gaskocher. Dieser ist klein und handlich und es gibt so viele leckere Gerichte, die auch nur auf einer Flamme gekocht werden können. Das setzt natürlich voraus, genügend Gaskartuschen mit dabei zu haben.
  • Kochtöpfe & eine Pfanne. Wir lieben unser Aluminium Set, welches sich ineinander Stapeln und somit leicht verstauen lässt. Außerdem würden wir unseren Omnia Backofen nicht mehr hergeben wollen.
  • Unseren Wasserkessel. Super praktisch im Bus, denn so lässt sich Wasser viel schneller und mit weniger Wasserdampf erhitzen als im Topf!
  • Campinggeschirr & -besteck. Unser Geschirr ist aus Bambus und die Tassen aus Emaille, geht also nicht so schnell kaputt und ist super leicht.
  • Einen Espressokocher für den morgendlichen Kaffee.
  • Einen Wasserkanister. Egal ob zum Spülen, Duschen oder Kochen, Wasser sollte man immer dabei haben!
  • Spülen setzt natürlich eine Spülwanne Als richtig praktisch haben sich faltbare Spülwannen erwiesen. Außerdem verwenden wir ökologisch abbaubares Camping-Spülmittel, um die Umwelt nicht noch mehr zu belasten. Silikon Spülschwämme halten sich ewig
  • Normale Handtücher haben wir sehr selten mit im Van. Wir lieben kleine, dünne Mikrofaserhandtücher, die nicht nur wenig Stauraum benötigen, sondern auch viel schneller trocken als dicke Baumwollhandtücher.
  • Absolut nicht mehr missen möchten wir einen
  • Einen Klappspaten haben wir außerdem immer mit dabei.
  • Jede Menge Unser Favorit ist definitiv UNO. Bücher sind aber auch nie verkehrt.
  • Stirnlampen sind super praktisch, da man auch abends im Dunkeln beim Zähneputzen die Hände frei hat.
  • Eine Kamera & ein stabiles Stativ, damit man schöne Momente festhalten kann. Wir lieben es, die Fotos nach unseren Reisen auf Instagram zu teilen und Fotobücher zu gestalten!

Was im Frühjahr & Sommer zusätzlich auf keinen Fall fehlen sollte:

  • Kleine, handliche Campingstühle & ein Campingtisch, um möglichst viel Zeit vor dem Van verbringen zu können.

Nicht mehr missen wollen wir im Herbst & Winter:

  • Zusätzliche Schafsäcke zur Bettdecke.
  • Wärmflaschen, die man nachts in den Schlafsack legt – absolut empfehlenswert!
  • Damit der Bus nicht zu schnell an den unisolierten Bereichen auskühlt, haben wir uns Thermomatten mit Saugnäpfen für die Fenster gekauft. Diese gibt es von verschiedenen Anbietern. Die Matten halten den Bus im Sommer außerdem auch relativ kühl.

Für Übernachtungen in der City:

  • Normalerweise stehen wir in der Natur, weit weg von Städten. Wenn dem doch mal nicht so sein sollte, haben wir unser „Porta-Potti“, eine mobile Campingtoilette für das kleine Geschäft mit dabei.

Ebenfalls unentbehrlich ist unsere Drehkonsole für den Beifahrersitz, die den Innenraum, wenn der Sessel gedreht ist, direkt größer wirken lässt, sowie den Dachträger, der viel Stauraum bietet.

Soweit zur uns, unserem Buddy und unseren Reisen. Wenn du magst, dann folge uns doch einfach auf Instagram.

Galerie